Tech

Bose soll mit Bose Connect Hörverhalten der Kunden ausspähen

April 21, 2017


Klage in den USA
Bose-App späht angeblich Hörverhalten der Kunden aus

Die Software hört mit: Bose will offenbar genau wissen, welche Lieder die Kunden hören. Ein Nutzer hat den Konzern nun verklagt und will für Kopfhörer-Käufer Schadenersatz in Millionenhöhe herausschlagen.





REUTERS

Kopfhörer von Bose


Der Käufer eines Bluetooth-Kopfhörers hat im US-Bundesstaat Massachusetts den Hersteller Bose verklagt. Er zeigt sich überzeugt, dass das Unternehmen seine Privatsphäre verletzt hat. Laut Klageschrift hat der Konzern mit der kostenlosen App Bose Connect ausgespäht, welche Songs, Hörbücher und Radiosender der Nutzer sich anhört, und die Informationen an Drittanbieter weitergeleitet.

Anhand der Informationen könnten den Gerichtsakten zufolge pikante Details über die Kunden ermittelt werden. So seien etwa die Religion, die sexuelle Neigung und Krankheiten von Kunden leicht daran zu erkennen, welche Podcasts sie sich anhörten. Diese Informationen verletzten das Recht auf Privatsphäre und dürfen nach Ansicht des Klägers nicht ausgespäht werden. Der Kläger fordert Schadenersatz in Höhe von mehr als fünf Millionen Dollar und ruft andere Kunden dazu auf, sich der Sammelklage anzuschließen.

Die Bose-Connect-App funktioniert mit Bluetooth-Kopfhörern wie dem QuietComfort 35 und mit kabellosen Lautsprechern wie dem SoundLink Color II. Auf eine Anfrage von SPIEGEL ONLINE am Donnerstag hat Bose nicht reagiert.

In der App kann man unter anderem einstellen, wie stark Umgebungsgeräusche mit dem Kopfhörer unterdrückt werden und zu welchem Zeitpunkt die Geräte sich automatisch ausschalten. Außerdem kann der Nutzer auswählen, auf welchen Lautsprechern und Kopfhörern in der Nähe die Musik abgespielt werden soll.

Datenschutzbestimmungen müssen nicht bestätigt werden

Dabei speichert die Anwendung offenbar auch, welche Musik gerade läuft. Die Daten sollen unter anderem an den kalifornischen Marketing-Konzern Segment.io verschickt worden sein, der Nutzerinformationen speichert und weiterverkauft. In der Klageschrift heißt es: “Bose scheitert daran, die Kunden davor zu warnen, dass Bose Connect in Echtzeit die Musik und Audiodateien mithört und speichert, die mit den Bose-Wireless-Produkten abgespielt werden.”

Die App fordert Nutzer nach dem Download zwar nicht aktiv dazu auf, die Datenschutzbestimmungen zu bestätigen. Allerdings weist Bose durchaus darauf hin, dass die App gewisse Informationen speichert und weiterleitet. Bose Connect sammle “automatisch Informationen des Smartphones, Tablets oder eines anderen Geräts, mit dem Sie die App benutzen”, heißt es in den Datenschutzbestimmungen.

Der Hersteller erfährt zum Beispiel die Version des Betriebssystems und etwas über die Art und Weise, wie Anwender die App benutzen. Die Daten würden vor allem deshalb gesammelt, um die App zu verbessern und Berichte zu erstellen, heißt es. Was genau mit den Informationen passiert und wer darauf Zugriff hat, darauf wird nicht konkret eingegangen. Bose schreibt nur: “Wir teilen die Informationen, die wir sammeln, mit verschiedenen Drittanbietern.” Die Nutzer würden aber anonym bleiben.

rtr/jbr

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