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“Game of Thrones”: Staffel 7 legal und günstig streamen – Das und mehr im Startmenü

July 17, 2017

wenn ich Gutes über eine neue Serie oder Serienstaffel aus den USA höre, will ich zuerst Folgendes wissen: Wie könnte ich das denn gucken? Legal und möglichst bald, aber zu einem fairem Preis? Gerade fragte ich mich das bei HBOs Fantasyserie “Game of Thrones”, deren siebte Staffel letzte Nacht gestartet ist. Denn schon länger will ich die Onlineflatrate HBO Go abonnieren, die jedoch wird nur in den USA angeboten. Wie also komme ich an die neue Staffel “Game of Thrones”?





HBO / Sky

Daenerys Targaryen aus “Game of Thrones”

In meinem Fall ist die Lösung diesmal – Staffel 5 der Fantasyserie etwa hatte ich als Digital-Download bei Amazon Video gekauft – Sky Ticket Entertainment, das Serien-Monatsabo von Sky. Wer sich bei Paypal umschaut, findet dort ein Angebot, mit dem Neukunden das Entertainment-Paket drei Monate lang für jeweils einen Euro bekommen. Danach kann man das normalerweise 9,99 Euro teure Abo zum Ende des vierten Monats loswerden.

Bei rechtzeitiger Kündigung lassen sich also für 13 Euro (diesen Preis hat Sky uns auf Nachfrage vorgerechnet) alle sieben neuen Folgen von “Game of Thrones” auf Deutsch und Englisch streamen – und zum Gedächtnisauffrischen auch alle vorherigen. Findet man dann noch ein, zwei weitere Sky-Ticket-Serien interessant – wie ich “The Young Pope”, “Twin Peaks” und “Silicon Valley” -, ist das ein gutes Angebot, da etwa bei iTunes Einzelfolgenkäufe 2,50 Euro (SD) beziehungsweise 3 Euro (HD) kosten und dort erst jeweils einen Tag später verfügbar sind.

Einen Wermutstropfen hat das Schauen per Sky Ticket dennoch: Die App des Dienstes für die Playstation 4, auf der ich zu Hause Serien schauen, ist von der Bedienung her eine Qual, viel schlechter als etwa die von Netflix. Und auch mein Kollege Matthias Kremp jammert schon über Abstürze der iPad-App, nervige Fehler der Browserversion und Mängel der Sky-Ticket-App auf seinem Samsung-Fernseher.

Aber, nun ja, bei Netflix haben sie eben kein “Game of Thrones”.

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Ausgezeichnet: “Kingdomino” ist Spiel des Jahres

Im Netzwelt-Ressort berichten wir immer wieder auch über analoge Games. Heute ist mal wieder so ein Tag, denn soeben wurde die wichtigste Brettspiel-Auszeichnung Deutschlands vergeben, der Titel “Spiel des Jahres”. Ausgezeichnet wurde diesmal das Familienspiel “Kingdomino” von Bruno Cathala, dessen Verkäufe nun erfahrungsgemäß in die Höhe schießen werden.


"Kingdomino"


Hendrik Breuer

“Kingdomino”

“Kennerspiel des Jahres 2017” ist “Exit – Das Spiel” von Inka und Markus Brand geworden, das wir schon zu Weihnachten empfohlen haben. Über die Verleihung und die anderen nominierten Spiele schreibt im Laufe des Nachmittags unser Brettspiel-Experte Hendrik Breuer, auf spiegel.de/netzwelt

World Emoji Day: Deutschland, das Land der Grinse-Gesichter

Wenn Ihnen heute besonders viele Emoji begegnen, gibt es dafür eine einfache Erklärung. An diesem Montag ist World Emoji Day, eine Art Internetfeiertag, der 2014 erstmals von Jeremy Burge ausgerufen wurde, dem Gründer des Emoji-Lexikons Emojipedia. Zweck des Tages sei es, die Nutzung von Emoji zu fördern, heißt es auf der zugehörigen Website. Laut Facebook ist in Deutschland das “grinsende Gesicht” das beliebteste Symbol, weltweit liegt der vor Lachen weinende Smiley vorn:


Weltweit meistgenutzte Emoji auf Facebook


Facebook

Weltweit meistgenutzte Emoji auf Facebook


Seltsame Digitalwelt: “Gibt es so einen Adapter überhaupt?”

Vor Kurzem habe ich mir ein Moto-Z-Smartphone von Motorola gekauft, ein Handy mit Kopfhöreranschluss per modernem USB-C. Doof nur: Ein USB-C-Kopfhörer wurde nicht mitgeliefert, stattdessen lag nur ein Adapter Klinkenstecker-auf-USB-C bei. Recht bald habe ich dieses kleine Stück Technik dann verloren, in den Urlaub ging es daher ohne benutzbaren Kopfhörer.

Beim Versuch, am Abend vor dem Abflug noch einen Ersatz-Adapter zu kaufen, stieß ich nur auf erstaunte Verkäufer: “Führen wir nicht, so einen Adapter”, hieß es etwa im Hamburger Saturn, dem “größten Elektrofachmarkt der Welt”. Und selbst der kleine Handy-Händler eine Straße weiter fragte nur: “Gibt es so einen Adapter überhaupt?”

Letztlich habe ich mir den passenden Adapter nach der Reise online bestellt – und das auch erst, nachdem ich mich durch zahlreiche Angebote geklickt hatte, bei denen Kunden schrieben, die Adapter funktionierten nicht. Meiner für neun Euro klappte dann zum Glück. Blöd nur, dass ich ihn gerade auch schon wieder verloren habe.

Die App der Woche: Record Bird


getestet von Sebastian Meineck

Keine Neuerscheinung verpassen, das ist das Versprechen der Musiknachrichten-App Record Bird. Nutzer können Künstler abonnieren und die App nach Rezensionen und Hörproben durchsuchen. Kündigen abonnierte Künstler etwas Neues an, erhält der Nutzer eine Nachricht. Der Download ist gratis, die Betreiber dürfen an die hinterlegte E-Mail-Adresse aber Werbung schicken.

Gratis von Record Bird GmbH, ohne In-App-Käufe: iOS, Android, Browser-Version

Fremdlink: Drei Tipps aus anderen Medien

Und hier ausnahmsweise noch zwei Tipps in eigener Sache: Im Netzwelt-Ressort starten wir dieser Tage zwei neue Podcasts. Der erste, “Sascha Lobo – Der Debatten-Podcast” ist bereits live und kostenlos abonnierbar. Am Dienstag, 25. Juli, folgt dann noch “Netzteil”, dessen erste Staffel sich acht Folgen lang mit der Tech-Zukunft beschäftigt, vom digitalen Sprachassistenten bis zum Sexroboter.

Eine fantastische Woche wünscht Ihnen,

Markus Böhm

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