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Lichtenstein in der Wüste – Satellitenbild der Woche

March 19, 2017


Satellitenbild der Woche
Lichtenstein in der Wüste

Grüne und braune Punkte auf hellgelbem Untergrund: Was ein US-Satellit da kürzlich in der Wüste Ägyptens fotografiert hat, sieht aus wie ein Kunstwerk. Doch es gibt eine einfache Erklärung.





NASA/ Joshua Stevens

Bewässerungsanlagen in der Wüste Ägyptens


Nein, das ist kein Schreibfehler. Lichtenstein, nicht Liechtenstein. Stimmt schon. Das fehlende “e” macht den Unterschied zwischen dem kleinen Fürstentum im Herzen Europas und dem US-Pop-Art-Künstler mit dem Vornamen Roy. Der wurde bekannt durch seine oft comicartigen Bilder. Darin sind Flächen oft mit großen, regelmäßigen Farbpunkten gefüllt, sogenannten Benday Dots.

An ein Kunstwerk des 1997 verstorbenen Lichtenstein erinnert auch dieses Echtfarbbild des Satelliten “Landsat 8”. Die US-Weltraumbehörde Nasa hat es kürzlich veröffentlicht. Zu sehen sind vor allem grüne und braune Punkte auf einem hellgelben Untergrund. Sie gehören zum ambitionierten Landwirtschaftsprojekt Ost-Oweinat in der Wüste Ägyptens, unweit der Grenze zum Sudan.

Wasser aus dem Aquifer

In der Region fällt so gut wie kein Regen. Das heißt, dass das Gebiet für die Landwirtschaft auf den ersten Blick denkbar ungeeignet erscheint. Dennoch hatte die Regierung von Ägyptens früherem Präsidenten Hosni Mubarak seit den Achtzigern Versuchsfarmen anlegen lassen. Diese beziehen das notwendige Wasser tief aus dem Boden – denn dort liegen in der Region die fossilen Wasservorkommen des Nubischen Sandstein-Aquifers. Als Aquifer wird Gestein bezeichnet, durch das Grundwasser fließen kann.

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Satellitenbild der Woche:
Schnappschüsse aus dem All

Der riesige Grundwasserspeicher im Nubischen Sandstein, mit einer Fläche von 150.000 Quadratkilometern der weltweit wohl größte seiner Art, ist nach Schätzungen von Experten 4500 bis 5000 Jahre alt. Damals war das Klima in der Region deutlich feuchter. Der Regen, der in dieser Zeit fiel, kann heute aus dem Boden gepumpt werden. Neben den Ägyptern haben das vor allem die Libyer bereits in großem Stil getan.

Das Problem: Die Ressource ist endlich, sie erneuert sich nicht. (Zu möglichen Belastungen des Wassers aus dem Nubischen Sandstein-Aquifer können Sie hier mehr lesen.) Für Ägyptens Regierung waren die Bewässerungsprojekte in der Wüste trotzdem lange Zeit ein wichtiger Weg, um die Bevölkerung aus dem fruchtbaren und dicht besiedelten Niltal auch in die trockene Wüstengegend zu locken.

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A,B,C – Das Alphabet der Erde

Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bauen in Ost-Oweinat vor allem Getreide an. Eines der Unternehmen, Al Dahra, erklärte, im Jahr 2013 habe man dort 40.000 Tonnen Weizen produziert. Neuere Zahlen gibt es nicht. Experten zweifeln allerdings daran, dass der Getreideanbau profitabel sein kann, von den Umweltbedenken ganz zu schweigen.

Die Felder der Versuchsfarmen verfügen jedenfalls über sogenannte Pivot-Beregnungssysteme. Dabei fördert eine Zentralpumpe Wasser aus dem Untergrund. Düsen an einem rotierenden Träger verteilen es dann auf der Anbaufläche. So entstehen die kreisförmigen Strukturen, die auf dem Satellitenbild gut erkennbar sind – und so sehr an Roy Lichtenstein erinnern.

chs

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