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Trockenheit in Kalifornien: Das Glas ist viertelvoll

November 19, 2016



Satellitenbild der Woche
Das Glas ist viertel voll

Der Norden Kaliforniens konnte sich zuletzt über Regenfälle freuen, der Süden des US-Bundesstaats leidet weiter unter massiver Trockenheit. Satellitenbilder zeigen, wie leer die Trinkwasserspeicher sind.



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Die Antwort auf eine einfache Frage soll ja Optimisten von Pessimisten unterscheiden. Und je nachdem, zu welcher Gruppe man sich selbst zählt, erklärt man dann entweder, dass ein Glas halb leer oder eben halb voll ist. Im US-Bundesstaat Kalifornien freilich liegen die Dinge etwas anders. Hier ist das sprichwörtliche Glas seit Jahren eigentlich fast ganz leer. Eine noch nie gekannte Trockenheit hat die Region fest im Griff. Der Schieber oben zeigt die Situation in einem Trinkwasserspeicher im Oktober 2013 und im Oktober 2016.

Nun haben Herbstregenfälle zumindest im nördlichen Teil des Staates die Lage etwas verbessert. Ein Viertel des Landes ist wegen der Niederschläge inzwischen nach der offiziellen Klassifikation nicht mehr von der schweren Dürre betroffen. So würden es Optimisten ausdrücken. Pessimisten würden dagegen darauf verweisen, dass drei Viertel Kaliforniens eben weiterhin mit massiver Trockenheit zu kämpfen haben.

Max Gomberg vom Kalifornischen Water Resources Control Board drückt es so aus: “Trockenphasen sind wie eine Rezession. Von einer Rezession erholt man sich nicht über Nacht” – und genau so sei es eben mit dem Wassermangel. Ein guter Regenmonat löse das Problem nicht. Man brauche viel mehr als das, damit sich der ganze Bundesstaat aus dem Griff der Wasserknappheit befreien könne.

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Kalifornien:
Auf dem Trockenen

Seit Juni 2014 ist eine riesige Zone im Süden Kaliforniens in der höchsten Kategorie “Außergewöhnliche Trockenheit” eingestuft. Aktuell haben 20 Prozent der Staatsfläche diesen Status. Was das konkret bedeutet, zeigen Bilder des US-Satelliten “Landsat 8” vom Lake Cachum, einem großen Stausee unweit von Santa Barbara.

Eine der Aufnahmen stammt aus dem Oktober 2013, die andere, jetzt veröffentlichte, aus dem Oktober 2016. Theoretisch fasst Lake Cachum 232.000.000 Kubikmeter Wasser. Doch wegen der langen Trockenheit liegt der Füllstand des Reservoirs aktuell nur noch bei sieben Prozent.

Das pazifische Wetterphänomen La Niña dürfte die Sache kaum besser machen. Dabei kühlen sich Teile des Pazifiks ab, weil großflächig kühles Tiefenwasser an die Oberfläche strömt. Die US-Wetterbehörde NOAA geht davon aus, dass La Niña zwar in diesem Jahr vergleichsweise schwach ausfallen dürfte – gerade dem Süden Kaliforniens aber weitere Trockenheit bringen wird, wie auch anderen Bundesstaaten wie etwa New Mexico.

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Satellitenbild der Woche:
Schnappschüsse aus dem All

Nach einer Studie der University of California in Davis hat die Trockenheit in Kalifornien allein im Jahr 2015 Kosten von 2,7 Milliarden Dollar verursacht. Weil Bauern im Central Valley so viel Grundwasser wie möglich aus dem Boden zu pumpen versuchen, sinkt der Grund stellenweise merklich ab, um bis zu fünf Zentimeter. Pro Monat.

chs

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