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Wirtschaftsministerium legt sich mit Google und Co. an – Weißbuch digitale Plattformen

March 18, 2017


Digitalpolitik des Wirtschaftsministeriums
Deutsche sagen Silicon Valley den Kampf an

Internetdienste sollen sich an deutsches Recht halten, fordert das Bundeswirtschaftsministerium. Ein 100-seitiges Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, zeigt, wie das gehen soll.





AFP

Google auf der Messe Mobile World Congress, Barcelona


Der Zeitpunkt ist mit Bedacht gewählt: Pünktlich zur Eröffnung der Computermesse Cebit kommende Woche in Hannover legt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) ein hundertseitiges Weißbuch vor, das den ersten umfassenden Versuch der Regierung darstellt, eine mögliche Ordnungspolitik für das Internet-Zeitalter zu entwerfen. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)


Titelbild

Mehr dazu im SPIEGEL

Heft 12/2017

Wissenschaft: Besser essen, einfach essen

Das Werk, das dem SPIEGEL vorliegt, fordert einen Bruch mit dem Laisser-faire-Prinzip, mit dem in den USA marktbeherrschende Portale entstehen konnten. Vorgeschlagen wird ein “dritten Weg”, der sich von der strengen Regulierung der Digitalbranche in Asien abheben soll.

Zentral plant das Wirtschaftsministerium eine neue, agilere Wettbewerbspolitik. Künftig sollen die Kartellbehörden frühzeitiger Auflagen gegen unfaire Wettbewerbspraktiken beschließen und Aufkäufe und Fusionen besser kontrollieren können.

Neue Digitalagentur für die Marktbeobachtung

Wollen Internetkonzerne kleinere Digitalunternehmen mit einem Umsatz unter 5 Millionen Euro übernehmen, sollen die Kartellbehörden bei einem Kaufpreis von mehr als 400 Millionen Euro nicht nur die Folgen für die Marktposition des Unternehmens prüfen, sondern auch den “Zugang zu wettbewerbsrelevanten Daten und das Verhalten der Nutzergruppen” besser berücksichtigen können, heißt es in dem Werk. Es ist in einem eineinhalb Jahre dauernden Diskussionsprozess zusammen mit Verbänden und Unternehmen unter Leitung von Staatssekretär Matthias Machnig entstanden.

Die Marktbeobachtung soll eine neue Digitalagentur übernehmen. Zudem will das Ministerium etwa Messenger-Dienste wie WhatsApp mit klassischen Telekommunikationsanbietern wie der Deutschen Telekom gleichstellen. WhatsApp unterwirft seine Nutzer bislang beispielsweise kalifornischem Recht. Hiesige Unternehmen fordern seit Jahren, diese Ungleichbehandlung und damit einhergehende Wettbewerbsverzerrungen zu beenden.

Zudem will das Ministerium die Anbieter zu mehr Transparenz verpflichten: Statt in langen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollen sie den Nutzern künftig auf einer Seite (“Onepager”) knapp erklären, welche Daten sie erheben und wie sie diese zu Geld machen. Zudem sollen die Anbieter es ihren Kunden ermöglichen, ihre Daten problemlos von einem sozialen Netzwerk zu einem anderen mitzunehmen.

Auch eine Pflicht gegenüber sozialen Netzwerken, seinen vollen Namen zu nennen, soll geprüft werden. “Wir müssen sehen, dass die Plattformökonomie mit unseren Standards und Vorstellungen von Gesellschaft zusammenpasst”, sagte Zypries (SPD) dem SPIEGEL.

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL – ab Samstagmorgen erhältlich.

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